Der Standardfall läuft überall. Was Ihre Pforte kostet, sind die Ausnahmen: der Tankwagen mit abgelaufenem Werksausweis, die Exportsendung ohne Zollpapiere, der Fahrzeugtyp, der nicht an die gebuchte Rampe passt. Heute merkt das ein Mensch — oder niemand.
Der LKW steht seit zwanzig Minuten an Rampe 7. Die Ladung ist halb draußen, als jemand bemerkt, dass die Zollpapiere fehlen. Exportsendung, ohne Papiere geht sie nicht raus.
Der Fahrer telefoniert mit seiner Spedition. Die Spedition telefoniert mit dem Kunden. Der LKW blockiert die Rampe, die nächsten beiden warten auf dem Hof, und jemand aus dem Warenausgang steht daneben und wartet mit.
Am Ende kostet dieser eine Vorgang vierzig Minuten, eine blockierte Rampe und einen Fahrer, der bei der nächsten Tour ungern wiederkommt. Und er war vermeidbar — die Information hätte schon bei der Anmeldung vorgelegen.
Wir haben keine Übersicht, wer gerade auf dem Gelände ist. Und Werk zwei macht es sowieso anders.“Logistikleitung, Chemie- und Klebstoffhersteller · zwei Werke, rund 1.000 Transporte im Monat
Ein Werk mit vier Anmeldetypen hat vier Abläufe, die sich denselben Schalter teilen. Der LKW braucht eine Rampe. Der Tankwagen braucht einen gültigen Ausweis, dessen Ablaufdatum niemand im Kopf hat. Die Fremdfirma braucht eine Kontaktperson im Haus. Der Paketdienst braucht nur den Weg zur Abladestelle — und steht trotzdem in derselben Schlange.
Die Prüfung gehört nicht an die Rampe. Sie gehört an den Anfang — dorthin, wo der Fahrer seine Daten eingibt.
Anmeldung per QR-Code an der Schranke, per Link aus der Voranmeldung oder per WhatsApp. Kein Terminal, keine App, keine Registrierung. Was zwischen Schritt zwei und drei passiert, entscheidet Ihre Regel.
Jede Prüfung ist eine Wenn-Dann-Zeile im Dashboard. Kein Ticket an uns, keine Sonderentwicklung, kein Release-Zyklus. Was Sie morgen anders brauchen, ändern Sie morgen selbst.
| Regel | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Zollpapiere | Exportsendung ohne hochgeladene Papiere | Anmeldung gestoppt, Vorgang protokolliert — statt Feststellung an der Rampe |
| Fahrzeugtyp | Fahrzeug passt nicht zur gebuchten Rampe | Anmeldung gestoppt, Disposition erhält Hinweis zur Umbuchung |
| Werksausweis | Tankwagenfahrer, Ausweis älter als 12 Monate | Erneuerung fällig — Vorwarnung im Chat ab 30 Tagen Restlaufzeit |
| Unterweisung | Fahrer war seit über 24 Monaten nicht hier | Unterweisung im Chat, mehrsprachig, mit Zeitstempel |
| Wiedererkennung | Fahrerprofil bereits vorhanden | Felder vorausgefüllt — Stammfahrer in unter einer Minute durch |
Der zweite Teil des Check-ins ist nicht der Fahrer, sondern Ihre Seite. Wer steht auf dem Hof, seit wann, und wo läuft gerade eine Standzeit aus dem Ruder.
Fehlende Papiere oder ein falscher Fahrzeugtyp fallen bei der Anmeldung auf — nicht an der Rampe, wenn der LKW schon rangiert hat.
Pro Fahrer, in seiner Sprache, mit Zeitstempel und Gültigkeit. Auf Knopfdruck exportierbar, wenn ein Audit danach fragt.
Check-in und Check-out sind erfasste Zeitstempel — die Grundlage für die Standgeld-Diskussion statt handschriftlicher Notizen.
Der Check-in funktioniert auch, wenn die Pforte nicht besetzt ist. Ob Sie damit Personal entlasten oder Zeiten ausweiten, entscheiden Sie.
30 Minuten, an Ihrem Werk gespiegelt: Sie beschreiben, welche Anmeldetypen und Prüfungen Sie brauchen — wir zeigen den Workflow live, nicht an Beispieldaten.
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