Ihre Systeme sind gut. Der Auftrag steht im ERP, die Rampe im TMS, das Gewicht in der Waagensoftware. Zwischen all dem steht ein Fahrer, den keines dieser Systeme erreicht — und deshalb läuft der letzte Meter über Zuruf.
Um 6:40 Uhr rollt der erste LKW auf die Waage. Der Fahrer steigt aus, geht zum Wareneingangsbüro, legt seinen Lieferschein auf den Tresen. Eine Kollegin sucht die Bestellnummer im SAP, findet zwei Treffer, fragt nach der Chargennummer. Die steht nicht auf dem Beleg.
Der Fahrer spricht Rumänisch. Die Kollegin ruft in der Halle an. In der Halle weiß niemand, welche Lieferung gemeint ist, weil die Avisierung per Mail kam und irgendwo im Postfach liegt.
Um 7:05 Uhr steht der LKW immer noch auf der Waage. Dahinter warten zwei weitere.
Wir haben alle Daten. Sie liegen nur in drei Systemen und keines davon redet mit dem Fahrer.“Logistikleitung, Stahlgroßhandel · zwei Standorte, elf Hallen, sechs Fahrersprachen
Das ist der Punkt, an dem die meisten Werke anfangen, über ein Yard-Management-System nachzudenken — und im nächsten Schritt aufhören. Denn das Angebot lautet dann: ein weiteres System, das SAP ablösen oder tief in es eingreifen soll, ein IT-Projekt über zwei Quartale, Terminals am Tor.
Heylog geht den anderen Weg: Ihre Systeme bleiben führend. Wir bauen nur die Schicht, die bisher fehlt — die zum Fahrer.
Die Referenz, mit der alles beginnt, haben Sie bereits: Ihre Bestellnummer, Ihre Sendungsnummer, Ihre Tournummer. Heylog hängt sich daran und führt den Fahrer durch Ihren Ablauf — Anmeldung, Freigabe durch das Wareneingangsbüro, Aufruf zur Waage, Ladestelle, zweite Verwiegung, Abmeldung.
Die Verwiegung ist bei uns ein Schritt im Ablauf, kein Systemersatz. Heylog ruft den Fahrer auf — „zur Verwiegung 1“, später „zur Verwiegung 2“ — und hält fest, wann das passiert ist. Die Menge, die geladen wurde, kommt auf einem von zwei Wegen zurück: Der Fahrer bestätigt sie im Chat, oder Ihre Waagensoftware spielt sie über eine Schnittstelle ein. Ihre Wiegesoftware bleibt, wo sie ist.
Was Heylog dadurch möglich macht: Abweichungen zwischen bestellter und tatsächlich geladener Menge sind sichtbar, sobald der LKW den Hof verlässt — nicht erst bei der Rechnungsprüfung.
Der Grund, warum Konzerne bei Yard-Projekten zögern, ist selten das erste Werk. Es ist die Vorstellung, den Aufwand siebzehnmal zu haben.
Bei Heylog ist der zweite Standort eine Kopie der ersten Konfiguration — dieselben Workflows, angepasst an andere Tore, Rampen und Sprachen. Kein neues Projekt, keine neue Schnittstelle, keine zweite Einführungsphase. Ein Kunde hat so zwei Werke parallel live genommen, ein anderer drei Standorte nacheinander.
| Ihre Systeme | Was bleibt | Was Heylog übernimmt |
|---|---|---|
| SAP ERP / EWM | Auftragsdaten, Bestände, Rechnungsprüfung | Referenz übernehmen, Zeitstempel zurückgeben |
| TMS | Frachtvergabe, Rampenplanung | Rampe aufs Fahrerhandy, Ankunft zurückmelden |
| Waagensoftware | Verwiegung, eichrechtliche Daten | Aufruf zur Waage, Menge übernehmen falls angebunden |
| Middleware | Ihre bestehende EDI-Strecke | Anbindung über vorhandenes Mapping |
Die meisten Werke starten ohne Anbindung. Der erste Workflow läuft über die Bestellnummer, die der Spediteur ohnehin hat — kein IT-Ticket, kein Change-Prozess, keine Abstimmung mit dem Konzern-Template. Live in Tagen statt Quartalen.
Die Integration kommt danach, wenn der Ablauf steht und Sie wissen, welche Felder Sie wirklich brauchen. Das ist nicht nur schneller — es ist auch die bessere Reihenfolge, weil Sie dann ein funktionierendes Modell anbinden statt eines gedachten.
Referenz per Bestellnummer, Workflow konfiguriert, Fahrer angebunden. Der Hof läuft.
API oder EDI-Mapping über Ihre Middleware. Zeitstempel, Mengen und Belege fließen zurück in SAP.
30 Minuten, an Ihrem Aufbau gespiegelt: Sie beschreiben, welche Systeme führend bleiben müssen und wo die Waage steht — wir zeigen, wie der Fahrer dazwischen läuft.
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